Goethes Faust im Bilde: Cornelius, Barlach, Walter Wilhelm – von Franz Stassen zu den Roth-Kameen

Winckelmann-Museum
Stendal
Mi, 04.11.2020 - Mi, 04.11.2020
Uhrzeit siehe Beschreibung

Bildbetrachtungen im Rahmen der Ausstellung „Faust in Edelstein - Die größten Kameen der Welt“, mit Dr. Kathrin Schade

Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen ist eine Voranmeldung bis 03.11.2020 erforderlich (Tel. 03931-215226 oder info@winckelmann-gesellschaft.com)!

Kaum ein literarisches Werk ist so oft illustriert worden wie Goethes Faust. Schon zu Lebzeiten des Dichters fühlten sich Maler und Zeichner von Goethes Epochenwerk inspiriert. Über den jungen Peter Cornelius, einem Hauptvertreter der deutschen Romanik, schreibt Goethe, dass dessen Faust-Bilder „sehr geistreiche gutgedachte, ja oft unübertrefflich glückliche Einfälle“ seien. In der Musik schuf der französische Komponist Hector Berloiz 1828 die Schauspielmusik „Huit scènes de Faust“ und suchte dabei den Kontakt zu Goethe. Eine Generation später sollte seine Faust-Version allerdings einem ganz anderen Zweck dienen – als Sammelbild für eine Rindfleischdose! Es war die erste Markenartikelwerbung dieser Art überhaupt.
Doch auch in der „echten“ Kunst setzten sich Meister wie Eugène Delacroix oder Ernst Barlach in Grafikzyklen mit dem Themenstoff auseinander. Besonders reich an Illustrationen ist – naturgegeben – die Buchgestaltung. In den Jahrzehnten um 1900 erschienen mehrere reich bebilderte Faust-Ausgaben – eine davon mit den Illustrationen des Jugendstilkünstlers Franz Stassen. Diese wiederum bilden die Vorlagen für die feinen Reliefs der bemerkenswerten Edelsteine – große Achat-Kameen – die zurzeit im Winckelmann-Museum zu sehen sind.

Winckelmann-Museum
Stendal
Winckelmannstraße 36-38
39576 Hansestadt Stendal
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Mi, 04.11.2020 - Mi, 04.11.2020

18:30 Uhr

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