Von der göttlichen Löwin zur männlichen Macht

Sommerschulspeicher
Wust
Do, 18.07.2019 - Do, 18.07.2019
Uhrzeit siehe Beschreibung

Die älteste Darstellung eines Löwen in Süddeutschland stammt aus einer Höhle auf der Schwäbischen Alb und ist ca. 40.000 Jahre alt. Löwen spielen in allen Kulturen eine große Rolle – Herrscher jagen Löwen in Ägypten und Assyrien, Herkules hat ein Löwenfell über der Schulter, in Rom gehörten Löwen zu Kampfspielen. Aus dem Grab des Keltenfürsten von Hochdorf stammt der Kessel mit drei Löwen.
Des Löwen als Attribut einer mächtigen Göttin im Gilgamesch-Epos bemächtigten sich die Männer im Laufe der Jahrtausende – der Löwe wurde zum Attribut von Rittern, Stadtwappen etc., zum Wasserspeier und bei Hemingway sogar zum Spaghetti fressenden Löwen in Venedig.
Ausgehend vom Buch von Carola Meier-Seethaler, das den Titel gab, werden auch prähistorische Frauenstatuetten - Venus von Willendorf, Venus vom Hohlen Fels, Frauenpaare der Antike und die Trägerinnen der Kline des Keltenfürsten von Hochdorf - vorgestellt.
Zum Schluss soll der Bogen geschlagen werden von der Archäologie zur Frauenquote.
Vortrag von Anneliese Fleischmann-Stroh, Heilbronn

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Wust
Am Park 2 a
39524 Wust-Fischbeck
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Do, 18.07.2019 - Do, 18.07.2019

20:00 Uhr

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